Wichtiges Anliegen

Ein für mich wichtiges Anliegen ist die Kommunikation zwischen Wissenschaft und interessierten Laien, die allzu häufig an der Sprache scheitert.  Statt hier selbst viele Worte darüber zu verlieren, möchte ich auf einen Artikel bei homo sociologicus verweisen.

Auch ich werde mir in nächster Zeit einige Gedanken zum Blog machen, u.a. meine Anonymität endlich ablegen, und mich wieder verstärkt der Wiedergabe von historischen Inhalten widmen.  Und hiermit fordere ich meine Leser zur Beschwerde auf,  sollte ich ebenfalls – jetzt oder später – unverständlich werden!

Überarbeiten II

Wie versprochen ein Artikel über meine Erfahrungen mit dem Prozess des Überarbeitens:

Für mich gliedert sich die Überarbeitung in vier Schritte: während der Arbeit überarbeite ich stetig bereits Geschriebenes; nach etwa 3/4 der Zeit und dem vollständigen ersten Text (erste Rohfassung) überarbeite ich das erstemal ganz und blick von der Arbeit auch mal auf den Gesamtkontext – auch ein guter Moment für Korrekturleser; als drittes folgt kurz vor Abgabe eine Gesamtüberarbeitung hinsichtlich Sprache, Orthographie, fehlender Inhalt (z.B. Belege) und Argumentation und ganz zum Schluß der kritischste Teil: Formation. Weiterlesen

Einblick in meinen Rechner

Als Geschichtsstudentin habe ich im Leben außerhalb des Internets (im sog. Real Life – RL) vor allem mit Geisteswissenschaftlern – oft ebenfalls Historiker – zu tun, die mich mit großen Augen anschauen, wenn ich etwas von Blog, Wiki oder RSS-Feeds fasele. Dieser Eintrag ist genau für diejenigen! Und für alle anderen, die wissen wollen, was ich mir im letzten Jahr (also seit Beginn meiner intensiveren Beschäftigung mit dem web 2.0) erarbeitet habe und welche, der vielen Angebote für Wissensarbeiter ich nutze. Weiterlesen

Layout

Wie sicherlich schon bemerkt, spiele ich gern mit der Option des Wechseln von Themes. Solange ich auf die versprochene Grafik eines Freundes warte, wird der Leser hier wohl öfter mal die Auswahl, die wordpress mir bietet, bewundern können.
Und da ich gestern mit dem Kauf meiner ersten Lebkuchen seit letztem Winter den Herbst habe beginnen lassen, ich heute im dicken Rollkragenpullover und mit meinen Winterstiefeln unterwegs bin und mein Tee-Konsum in letzter Zeit den Eis-Konsum deutlich übersteigt, habe ich auch hier meine Lieblingsjahreszeit eingeläutet.

Quelle: http://www.peanuts.com/comics/peanuts/index.html

Aller Anfang ist schwer

trifft zumindest jedesmal auf Neue auf meine Arbeit zu. Dabei leide ich weder unter Schreibblockaden, noch darunter, nicht sinnvoll planen zu können. Keine Ahnung, was es ist, was mich immer vom ersten Eintauchen in eine Arbeit abhält und mich wertvolle Zeit kostet.

Vielleicht, weil ich am Anfang immer erst Kontext lese, was nicht so spannend ist, aber notwendig? Zudem ergibt sich meine Arbeitsweise bei jeder Arbeit neu und ich bin noch in der Experimentierphase, wie die Arbeit geschrieben werden will? – Bei der Magisterarbeit habe ich etwas Angst, zu weit vom Weg abzukommen, da mich das Thema und eine Menge drumherum brennend interessieren, auch wenn ich genau weiß, dass das alles gar nicht in die Magisterarbeit herein kann.

Wie geht Ihr mit dem Anfang eines Projekts um? Stürzt Ihr Euch voller Begeisterung und Forscherdrang hinein und kürzt dann am Ende? Verzichtet Ihr auf Kontext-Wissen und geht sofort zum Kern? Oder leidet Ihr auch unter „Forschungs-Blockaden“?

Besser spät als nie…

Rechtzeitig zum Ende meines Studiums setze ich mich mit verschiedenen Hilfsmitteln, die das wissenschaftliche Arbeiten erleichtern sollen bzw. es von den zeit- und nervraubenden „Drum-Herum-Kram“ (um 10Uhr morgens ist mein Wortschatz noch sehr begrenzt) befreien soll, auseinander. Meine Literaturverwaltungssoftware habe ich inzwischen (Citavi), jetzt suche ich nach ToDo-Software. Diese sollte auch webbasiert sein, da ich oft an unterschiedlichen Rechnern arbeite. Noch ganz habe ich mich nicht entschieden, aber möglicherweise ist das Thema auch für Euch interessant; daher eine kurze, kommentierte Linksammlung. Weiterlesen

Schreibübungen

Die letzten paar Tage habe ich mich erneut – oder noch immer – hauptsächlich mit organisatorischen Fragen und Problemen beschäftigt bzw. allgemeine Vorarbeiten für die Magisterarbeit geleistet. Dabei habe ich auch mit großem Gewinn einen Kurs zum wissenschaftlichen Schreiben der Abschlussarbeit (allein der Kursname passte bei mir, zu dem Termin, haargenau) an meiner Uni besucht. Dabei sind einige Schreibübungen entstanden, die ich euch Lesern nicht vorenthalten will. Sie führen kurz in mein Thema ein und zeigen einige der Proleme auf, ohne dass man zuviel Vorkenntnisse besitzen muss. Ich schreibe die Texte einfach ohne Überarbeitung ab, wobei man dann auch prima einen Unterschied zum normalen Stil erkennen kann 🙂 Weiterlesen

Problem gelöst? – Weitere Gedanken zu historischen Problemen

Nachdem das Problem noch ein bisschen im Kopf herumgewandert ist, würde ich in gewisser Weise ChaosPhoenix zustimmen: ja, auch Historiker lösen Probleme; aber ihre Hauptarbeit würde ich doch eher als analysieren, beschreiben und Bedeutung geben beschreiben. Dabei treten dann manchmal Probleme auf – vor allem bei der Quellenkritik oder bei konkreten Sachfragen -, aber meist geht es eher nicht so klar hierarchisch/ argumentativ/ strikt logisch aufeinander aufbauend zu, wie das die Ratgeber-Bücher sich idealerweise vorstellen. Die Quellen können eben über mehr als eine historische Wahrheit Auskunft geben und es gibt nicht unbedingt ein „wahr“ oder „unwahr“ in der Geschichte, sieht man von dem kleinsten Baustein – der Echtheit einer Quelle – ab.

Planung

Kein Aprilscherz: ich habe heute endlich mit meiner Magisterarbeit zu den Gelehrten auf dem Wiener Kongreß begonnen. Natürlich erstmal mit ausreichend Planung und einem Wieder-Vertrautmachen mit all den Büchern zum wissenschaftlichen Arbeiten. Noch bin ich diszipliniert genug, mich vom Bibliographieren fernzuhalten, obwohl es mich drängt, mich stundenlang in OPACs zu verlieren und jedem noch so absurden Titel nachzugehen. Macht vielleicht aber doch mehr Sinn, zuerst das Thema noch einzuschränken 😉 Weiterlesen

Status quo und Zukunft

Meine Nebenfachprüfung in Philosophie nähert sich mit großen Schritten, auch wenn sich die übliche Panik („Was, noch soviel zu lernen und sowenig Zeit!“) noch nicht eingestellt hat.

Für den Blog bedeutet das, das die Sammlung Philosophie demnächst gefüttert wird, während Buchwissenschaft zurückstehen muss. Ich weiß noch nicht, wann ich die fehlenden Themen in BuWi aufarbeiten kann, es wird aber auf alle Fälle geschehen! Nach und nach, eventuell auch parallel zur Magisterarbeit oder nach dem Studium, sollen hier noch alle Themen ausführlich bearbeitet werden und so mir, und euch Lesern, das Wissen bereitsstellen.

Erste Prüfung überstanden

So, die Abschlussprüfung in BuWi habe ich sehr gut überstanden und auch die – fast unvermeidliche – Krankheit/ Erkältung nach dem Stress.

Ich kann auch direkt ein paar Ergänzungen in die Sammlung Buchwissenschaft geben, da ich mich für meine Prüfung intensiv mit den Wechselwirkungen zwischen Humanismus und Buchdruck; Zeitschriften im 18. Jahrhundert und den Methoden der Verlagsgeschichtsschreibung beschäftigt habe.

Prüfungsstress

Nur eine kurze Meldung, ein kurzes Aufblicken aus dem Lernen für die Prüfung nächste Woche.

Aus irgendeinem Grund fällt es mir immer schwer, mit Detailwissen einzupauken. Ich freue mich aufs Lernen und es macht auch richtig Spass, wenn es um die Zusammenhänge geht oder es alles neu ist. Sobald es darum geht, den Namen noch eines Humanisten und seiner herausgegebenen Editionen zu lernen und es inzwischen der zehnte ist, schlaf ich fast über meinen Bücher ein.

Nur das Neue ist also spannend?

Lebenszeichen

Das Uni-Leben hat mich wieder vollbeschäftigt. Und im Gegensatz zu der Zeit als ich noch einer geregelten Arbeit als Buchhändlerin nachging, habe ich als Student deutlich weniger (Frei-)Zeit.

Mit meinem Lernpensum hänge ich auch hintenan, wobei ich mich jetzt entschieden habe, die nächsten drei Wochen gezielt für die Prüfung zu lernen und den Rest im Dezember zu ergänzen, bevor es ab Januar an die Philosophie geht.